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Mr. Titanum

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1

Mittwoch, 18. Mai 2016, 10:18

tropische Arten in reinem Sphagnum

Knollenfans,

nach den guten Erfahrungen mit Amorphophallus gigas in reinem Sphagnum ( Amorphophallus gigas post #105 ff ), habe ich auch einmal eine weitere gigas und eine decus-silvae in Sphagnum gesetzt....
links decus-silvae (Klon BS 51) - rechts gigas (BS 4)

decus-silvae Details

gigas Details

Happy growing, Bernhard.

2

Donnerstag, 19. Mai 2016, 12:18

Hallo Bernhard,
das Wurzelwachstum ist beeindruckend, aber gibt das keine Probleme mit der Standfestigkeit der Pflanzen, Sphagnum ist ja doch seeehr locker?
Liebe Grüße
Michael

Mr. Titanum

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3

Donnerstag, 19. Mai 2016, 16:08

Hallo Michael,

die Antwort steht im ersten Foto..... ;-)

Obwohl die Töpfe sehr klein sind, besonders der der decus-silvae, stehen die völlig frei; die gigas aus dem anderen thread hatte ich gestäbt, aber die beiden hier nicht.
Man muss beim Austrieb natürlich darauf achten, dass man den Topf immer mal dreht, bis das Blatt irgendwann stabil senkrecht steht, aber das ist alles, was ich gemacht habe.
Wie fest das Sphagnum in den Topf gestoft ist, siehst Du ja auf den Fotos; also locker rein gestreut ist das nicht, aber auch nicht betonfest gestopft.....

Einzig etwas "problematisch" ist, dass das Moos schneller austrocknet als torfbasiertes Substrat; man muss also ein wenig mehr beim Gießen aufppassen, aber das ist auch zu schaffen; zudem habe ich die d-s mit dem kleinen Topfvolumen in einem Untersetzer stehen, so dass von dem Gieswasser, das doch sehr schnell durch das Moos läuft, etwas im Untersetzer zurück bleibt.
Das ist bei gigas und Co aus immerfeuchten Gebieten, wenn sie im Wachstum sind, aber kein Problem.

Was mir besonders gefällt, ist die Qualität der Knollen - keine verbräunte bzw. verkorkte Schicht außen, sondern helles, festes Abschlussgewebe so wie bei einer glatten Kartoffel oder einer Zuckerübe.....

Happy potting, Bernhard.

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4

Freitag, 12. August 2016, 11:23

Amorphophile,

hier ein kleines update zu der gigas aus dem Beitrag oben.....
Die gigas zieht gerade ein - die letzten 6 Wochen hat eine Ferienvertretung gegossen, so dass ich nicht ausschließen kann, dass das der Grund fürs Einziehen ist.....

Die Bilder sprechen für sich... - einziger Wermutstropfen ist die kleine Faulstelle, die aber nun bei ein paar Tagen trockener Lagerung sicher abtrocknen wird.

Happy viewing, Bernhard.


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5

Freitag, 12. August 2016, 11:49

...weil es so erfreulich ist, noch die aktuellen Bilder der decus-silvae...


Flutblumen

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6

Freitag, 19. August 2016, 16:37

Das sind mal schöne Knollen, wobei mir die brane Schicht aussen immer ein gewisses Gefühl von Sicherheit vermittelt.
Weiss sehen die schon arg empfindlich aus.

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7

Freitag, 19. August 2016, 22:23

Hallo Flutblumen,

dass braunes Abschlussgewebe besser sein soll, glaube ich nicht unbedingt - zumindest nicht bei gigas und Co.
Bei gigas und titanum hatte ich oft unter braunem, verkorkten Abschlussgewebe Schäden an der Knolle, bei den weißen kommt das eigentlich nicht so oft vor.
Die Knollen, die in reinem Sphagnum oder in Substrat mit hohem Sphagnumanteil wachsen sind nie oder selten verkorkt und haben (fast) nie Faulstellen.
Neben d-s ist das auch bei lambii so.

Der Eindruck von Empfndlichkeit durch das helle Abschlussgewebe täuscht meiner Meinung nach...

Happy growing, Bernhard.

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8

Sonntag, 20. November 2016, 21:59

Sphagnum-Fans,

zu der decus-silvae aus post #5 nur kurz die aktuellen Bilder.....



Die Knolle ist so stark gewachsen, dass sie sich schon aus dem Topf gehobe hat.
Ich habe sie nur in einen größeren Topf wieder in reinem Sphagnum umgetopft - sie zieht gerade vollständig ein....

Happy growing, Bernhard.

9

Montag, 21. November 2016, 08:41

Hallo Bernhard,

sehr beeindruckend wie gut das funktioniert.

Ich habe es auch einmal versucht und da hat es nicht geklappt; die Knolle ist verfault.
Ich habe aber glaube ich den Fehler gemacht und habe (zuviel) gedüngt. Jedenfalls habe ich nach dem Düngn Algenwachstum im Sphagnum bemerkt. Es verlor wohl dadurch seine Lockerheit mit der Folge dass kaum noch Sauerstoff an die Wurzeln kam. Und das wars dann.

Hast Du die Pflanzen gedüngt?

Viele Grüße
Ortwin

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10

Montag, 21. November 2016, 10:47

Hallo Ortwin,

gedüngt habe ich mehr oder weniger regelmäßig mit einem dieser Dünger ( Düngerangebot für Mitglieder ); im Frühjahr / Sommer 14-tägig bis wöchentlich mit 1 g/Liter; auch mal bei jedem Gießen mit 0,5 g/Liter; im Herbst / Winter den Wachstumsbedingungen entsprechend seltener...

Bei mir wachsen natürlich auch Algen auf dem Sphagnum, aber nur oberflächlich (siehe Bilder) und ich habe beim Topfen das Sphagnum nicht fest zusammen gepresst und es blieb auch immer sehr locker.

Ein Problem dabei ist natürlich, dass das Gießwasser sofort durchläuft; um zu verhindern, dass das Sphagnum zwischen den Gießintervallen dann schnell völlig austrocknet, stelle ich die Töpfe mit Sphagnum als Substrat in Untersetzer, so dass vom durchlaufenden Gießwasser etwas im Untersetzer stehen bleibt und vom Sphagnum dann aufgesogen wird.
Bei den Arten, bei denen sich Sphagnum anbietet, ist das auch kein Problem, da sie aus immerfeuchten Gebieten kommen, so dass man sie, wenn sie im Wachtum sind, eigentlich auch nicht vergießen kann. (siehe: Welche Erde? Knolle in der Erde lassen? Herkunft? post #10 )

Happy growing, Bernhard.

11

Montag, 21. November 2016, 18:49

Gratuliere Bernhard,

das Pflanzen in Sphagnum scheint sich ja durch die Bank bestens zu bewähren!

Liebe Grüße
Michael

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