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Stinkmorchel

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1

Mittwoch, 3. April 2013, 18:40

Vergleich verschiedener Substrate

Hallo zusammen.
Es gibt hier schon ein paar Erfahrungsberichte über Substrate, dennoch möchten wir einen direkten Vergleich unter annähernd gleichen Bedingungen machen. Die Versuchskaninchen sind dabei 3 etwa 6g schwere Brutknollen der Art Amorphophallus konjac. Alle 3 Töpfe sind 19cm (3,5l) groß.
Alle Töpfe werden am gleichen Standort stehen und gleichmäßig Dünger erhalten. Die Wasserzufuhr richtet sich nach der Speicherkapazität der Substrate.
Substrat 1: Basic Blumenerde von Hellweg, der günstige Kandidat
Substrat 2: Einheitserde Typ Topf, das Profi- Substrat
Substrat 3: Spezialmischung aus etwa gleichen Teilen Walderde und Einheitserde, dazu ein wenig Holzkohlegriess (Holzkohle wird ja in mehreren Beiträgen hier hoch gelobt)

Natürlich ist jetzt erstmal warten angesagt, 2-3 Wochen wirds schon dauern bis die ersten Triebspitzen rauskommen.
Vielleicht möchte ja jemand von euch noch andere Substrate in ähnlichen Versuchen testen, dann haben endlich alle Messbare Ergebnisse über die Qualität von Substraten.


2

Mittwoch, 3. April 2013, 20:29

Probier' doch mal zusätzlich eine Knolle in Hydrokultur in Bims/Lava/Seramis oder so. Ich wette das klappt. Immer schön mit dem Fuß in Düngerlösung. :D

Shreck

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3

Mittwoch, 3. April 2013, 20:42

Also mir würde da noch das Perlit für die Belüftung des Bodens fehlen.

Am Besten noch ca 20 % Perlite , Bimskies, Blähtonbruch, oder ähnliches verwenden.

Stinkmorchel

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4

Donnerstag, 4. April 2013, 11:50

Belüftende Zuschlagsstoffe sind bestimmt gut für empfindliche Arten, aber ne Konjak liebt doch Humus. In der Natur wachsen sie ja praktisch in reiner Lauberde. Für Hydrokultur haben wir leider keine Ausrüstung da.

5

Donnerstag, 4. April 2013, 13:34

Konjac wächst meiner Erfahrung nach in jedem Boden, egal wie fest oder verdichtet. Hauptsache die Pflanze bekommt ihre Nährstoffe und ihr Wasser :D Aber so zum testen könnte man sicher mal noch ein Zuschlagsstoff beimischen ;)

6

Donnerstag, 4. April 2013, 20:00

Holzkohle für was mehrfach angepriesen ?

könnt ihr mir genaueres über die Wirkungsweise der Holzkohle berichten? Ich dachte man nimmt diese um Schadstellen (Schimmel) zu bekämpfen . Bin ich da falsch informiert ? Und wenn man es verwendet, in welchen Mengen? Grillen tu ich ganzjährlich :P (auch im tiefsten Winter) somit ist Holzkohle bei mir massenhaft vorhanden. :-D

Grüße Sookie

Shreck

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7

Donnerstag, 4. April 2013, 21:34

Nutze dazu bitte mal die Suche des Forums. Da wirst du einiges an Infos finden.

Wie genau die Holzkohle wirkt, ist nicht geklärt. Fakt ist, dasss sie funktioniert.

Holzkohlepulver nutzt man für Schadstellen. Zum einmischen ins Substrat nutzt man Holzkohlegrieß.

Nimm dazu deine Grillholzkohle und brich sie klein. Dann kannst du sie noch aussieben. Ich nehme immer Holzkohle in einem Durchmesser von 5-12 mm

Stinkmorchel

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8

Freitag, 5. April 2013, 11:03

In diesem Beitrag hier: Welche Erde nehmt ihr
geht es u.a. um Holzkohle, der Vergleich des Wurzelwachstums ist schon beeindruckend.

9

Sonntag, 7. April 2013, 11:05

Holzkohletipps

Danke für die beindruckenden Tipps und Bilder zum Thema Holzkohle.

Grüße Sookie

Stinkmorchel

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10

Freitag, 31. Mai 2013, 18:36

Es sind Wochen vergangen, nun wachsen die Brutknöllchen endlich. Die in Basic- Erde ist am weitesten, aber das ist sicher nur zufällig so. Schon mal ein Minuspunkt für die Basic-Erde: am Anfang waren Trauermücken drin, die wir durch giessen mit Neem vernichten mussten.
Für 6g- Knöllchen sind die Blätter echt groß!

Stinkmorchel

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11

Freitag, 31. Mai 2013, 18:38

Die Basic- Konjac am Vortag mit Größenangabe:

Shreck

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12

Samstag, 1. Juni 2013, 00:41

Hallo, sieht gut aus.

Die Größe des Blattes sagt aber nichts über das Substrat aus, da dies ausschließlich durch die Größe der Knolle gesteuert wird,die du ins Substrat gesetzt hast. Diese Knolle wird beim ausbilden des Blattes aufgebraucht und das Blatt bildet dann bis Herbst eine neue Knolle. Somit ist entscheidend,wie groß die Knolle wird, die dann neu gebildet wird. Im Herbst,wenn alle eingezogen sind, kannst du sie dann vergleichen.

Am Anfang sollte das Substrat mit dem Holzkohlegrieß etwas schlechter abschneiden. Da sollte Das Blatt recht hellgrün sein, während die anderen schon grüner sind. Das holt die Pflanze dann aber recht schnell auf.

13

Montag, 3. Juni 2013, 16:11

Klarsichttöpfe

Hi,

bin echt gespannt was rauskommen wird. Für weitere Versuchsreihen wären vlt. durchsichtige Topfe (Orchideenbedarf) hilfreich, da man dann das Wurzelwachstum gut beobachten kann.

Grüße

Michael

Shreck

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14

Montag, 3. Juni 2013, 18:15

Bitte keine durchsichtigen Töpfe nutzen. Durch Sonnenlicht sterben die Wurzeln von Pflanzen ab. Sonnenlicht ist absolut tödlich für Wurzeln.

Deswegen sind die Töpfe auch alle dunkel gefärbt. Orchideen brauchen durchsichtige Töpfe,da ihre Luftwurzeln auch Licht brauchen.

Stinkmorchel

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15

Montag, 3. Juni 2013, 20:41

Wir werden die Pflanzen später im Jahr mal austopfen, dann sieht man das Wurzelwachstum

Stinkmorchel

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16

Montag, 24. Juni 2013, 19:54

Update

So, nun sind alle Blätter voll entfaltet. Es ist erstaunlich wie die Blätter von links nach rechts kompakter werden, obwohl unserer Meinung nach links der etwas hellere Standort ist. Vom Gießverhalten unterscheiden sich die Substrate nur wenig, die Spezialmischung nimmt am meisten Wasser auf.



Hat jemand Erfahrungen ob Brutknollen dieser Größe noch ein zweites Blatt machen, dann könnte es in den Töpfen ja noch recht eng werden.

Shreck

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17

Dienstag, 25. Juni 2013, 09:59

Also wenn da kein Schaden an der Knolle eintritt,sollte sich da kein weiteres Blatt mehr bilden.

18

Dienstag, 25. Juni 2013, 11:15

Bei dieser Größe können konjacs noch mehrere Blätter produzieren. Ich hatte mal 5 Blätter im Laufe der Saison an einer 30g konjac ;) Es kann allerdings auch bei diesem einen Blatt bleiben, einfach abwarten :D Und wenn der Topf zu klein sein sollte, umtopfen oder der Topf wird einfach gesprengt :D

19

Dienstag, 25. Juni 2013, 12:53

Das beweist natürlich nichts, aber ich habe eine meiner zwei bulbifer Knollen in einen großen Orchideentopf gepflanzt, mangels normalem Topf und man kann schön die Wurzeln außen sehen. Auf der Sonnenseite sind sogar, neben ein paar Algen, mehr Wurzeln, die weiß und gesund aussehen. Der Topf steht unterm Süd-Dachfenster ohne Übertopf, hat also sicher ordentlich Licht abbekommen.
Werde ihn aber demnächst in einen Übertopf stecken, wenn das Blatt kommt.

Wenn die Töpfe in licht-dichten Übertöpfen stehen, sind transparente Töpfe sicher gut, um den Wurzelzustand im Auge zu behalten, ich glaube nicht, dass die Wurzeln dadurch Schaden nehmen. Könnte aber natürlich Art-abhängig sein.

Stinkmorchel

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20

Dienstag, 25. Juni 2013, 19:17

Die Wurzeln der Konjacs gucken ja gerade beim Austrieb auch in dunklen Töpfen mal ganz gerne an die Oberfläche. Die nehmen ja auch keinen Schaden. Möglich, das sie im Orchideentopf ohne Probleme wachsen.

Verwendete Tags

Amorphophallus konjac, Erde, Substrat

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