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1

Samstag, 10. November 2018, 21:55

Muelleri, variabilis und borneensis aus Samen

Hallo zusammen.

Wollte mal über meine Ergebnisse von den oben genannten Arten berichten. Samen kamen Anfang Dezember 2017 aus Indonesien.
(Von titanum kann ich noch nix berichten, die werden so schnell noch nicht einziehen. Allerdings sind sie jetz schon alle deutlich über einen Meter hoch)
Zum keimen kamen sie alle in Seramis ins Terrarium bei ca. 27 Grad Bodenwärme. Gleich nach der Keimung - die ausser bei borneensis ratz fatz von statten ging, wurden sie auch mit 1ml/l Wuxal gedüngt und zwar bei jedem gießen.
Für die kleinen Töpfe schnell zu groß geworden, hab ich sie umgetopft. Und zwar hab ich das bei allen Sämlingen die ich bisher gezogen hab so gemacht. Man sagt ja, sie mögen es nicht im Wachtum umgesetzt zu werden - ich hatte keine Probleme. Im Gegenteil.
Für borneensis und titanum hab ich ausschließlich Seramis verwendet - und Mycorrhiza dazu gegeben. Bei muelleri und variabilis auch andere Mischungen versucht. Ich konnte allerdings keine wesentlichen Unterschiede beim Wachstum -was das Substrat angeht- fest stellen, wohl aber bei den Topfgrößen. Die variabilis die in kleinen Töpfen saßen, wurden auch nicht so groß wie ihre Kollegen mit mehr Platz.
Gelegentlich bekamen sie auch Algendünger. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Vor allem bei den titan, die überragen ihre 3 jährigen Artgenossen jetz schon fast :D

Schönen Abend noch ;)
»hsonja« hat folgende Bilder angehängt:
  • forum samen.jpg
  • forum aufzucht.jpg
  • forum variabilis.jpg
  • forum muelleri1.jpg
  • forum borneensis1.jpg

2

Sonntag, 11. November 2018, 01:44

Hallo Sonja,

beeindruckende Ergebnisse!
Wirst Du in Seramis weiterkultivieren?
ich bin wieder davon abgekommen, war beim Anziehen sehr begeistert davon, aber bei größeren Knollen gabs dann doch vermehrt Probleme.
Michael

3

Sonntag, 11. November 2018, 08:15

Servus!

Die tropischen Arten auf jeden Fall. Und zur Sämlingsaufzucht mit Sicherheit :D

Ich find´s schon allein wegen der Überwinterung super - bisher gab´s mit Seramis noch nie Probleme - und auch was die Nematoden angeht, ein unschlagbarer Vorteil. Trauermücken scheiden so auch aus.

Ein Teil wird bestimmt auch in "normalem" Substrat weiter kultiviert, bei konjac würd´s mir im Traum nicht einfallen die in Seramis zu setzen, irgendow wird´s dann auch zu teuer. Auf der Anderen Seite kann man es auch wieder Verwenden und man findet auch die kleinsten Knollen darin :D
Weil wir grad bei klein sind - myosuroides hat es nicht so behagt - allerdings hatten die Läuse und ich hab´s zu spät bemerkt - Schande über mich....

Beim Düngen muss ich mich zwingen konsequent zu bleiben.

Die Zeit´s wirds zeigen ;)

Schönen Sonntag euch allen

4

Sonntag, 11. November 2018, 09:12

Hallo Sonja,
Sehr interessanter Bericht. Werde ich auch einmal ausprobieren, aktuell keimen bei mir Titanums, die will ich in unterschiedliche Substrate setzen.
Das Seramis ist einfach die feinkörnige Version, die es im Baumarkt gibt? Und...wie machst du das vor dem ersten Einsatz? Spült du das nur aus, oder lässt du es auch eine Weile im Wasser, damit es sich vollsaugt?
Wo hast du denn die Pilzkultur bekommen? Interessanter Ansatz...habe schon öfters davon gelesen, und das es bei heikleren Arten durchaus vorteilhaft ist, doch bei Araceen...würde ich auch mal versuchen, doch kenne mich damit leider gar nicht aus.

Viele Grüße Ralf

5

Sonntag, 11. November 2018, 09:17

Richtig Ralf, das Granulat.
Ich spülst vorher etwas aus damit der feine Staub weg ist. Es saugt sich sofort voll.
Nachgegossen wird immer dann, wenn die ersten Körnchen austrocknen, also hell werden. In der Ruhephase bei den tropischen Arten lass ich die oberste Schicht abtrocknen, dann gibt´s wieder Wasser. Und ich nehm auch zum Großteil Hydrokultur Töpfe. Wenn nicht die, dann Tontöpfe.

6

Sonntag, 11. November 2018, 09:20

Mycorrhiza gibt´s bei uns sogar im Baumarkt.
Es gibt wohl auch größere Gebinde zb. im eBay - allerdings hab ich die noch nicht ausprobiert.

7

Sonntag, 11. November 2018, 11:34

...in Hydrotöpfen? Da musst wirklich konsequent sein; Gießen und Düngen passiert bei mir mehr nach Daumen mal Globalem Gießkannenprinzip, da müssten meine Knollen schnell schwimmen lernen.
Beim Anziehen von Samen nehm ich auch Seramis, bei den größeren Knollen gabs da aber oft Wurzelprobleme; weshalb weiß ich nicht.
Keine Sorge wegen der myos...
Schönen Sonntag
Michael

8

Sonntag, 11. November 2018, 12:54

Nur die Kulturtöpfe,ohne Untersetzer. Zu viel Wasser ist so eigentlich unmöglich. Zu wenig zeigen die hellen Seramiskörnchen gleich an. Find ich für die tropischen Arten fast Idiotensicher. Also zumindest passt´s bei mir - bisher ;)

9

Montag, 12. November 2018, 10:16

Hallo Sonja,

danke für den Erfahrungsbericht und die Bilder; alle schön, aber besonders die Bilder der Samen!

Hast Du evtl einemal einen Vregleich mit und ohne Mykorrhiza gemacht?

Happy growing, Bernhard.

10

Montag, 12. November 2018, 16:05

Danke ;)

Ich denke schon, dass es mit Pilz besser ist. Allerdings müsste man die Versuche über einen längeren Zeitraum laufen lassen...
Was aber auf jeden Fall bei titanum deutlich merkbar ist - die Qualität des Saatgut (wobei es noch nicht mal unbedingt auf die Größe des Korn´s ankommt) sowie Bodenwärme und Düngung schon ab der Keimung sorgen für sehr gutes Wachstum. Die Pfanzen sind jetz schon alle über einen Meter hoch. Wenn ich da seh, was andere aus der Gleichen Lieferung raus züchten, trägt Bodenwärme, zumindest bis sich das erste Blatt entfaltet, erheblich zum Wachstum bei. Stetige, stark verdünnte Düngergaben dazu und schon werden die riesig :D

Lg
Sonja

11

Dienstag, 13. November 2018, 09:59

Hallo Sonja,
was verstehst Du denn unter stark verdünnten Düngegaben? Meine Amorphophallus bekommen ein mal die Woche 1500 µS.
Liebe Grüße
Michael

12

Dienstag, 13. November 2018, 10:45

:icon_blushnew: war wohl etwas unglücklich ausgedrückt :D

Die Sämlinge bekommen 0,5ml/l, sobald das Blatt offen ist 1ml/l und später dünge ich mit 2ml/l - was Wuxal angeht. Eher unregelmäßig bekommen sie auch Algendünger.

Über die Düngung könnt man ja ganze Abende füllen - ich für meinen Teil halt´s möglichst einfach. Wahrscheinlich lachen grad die Experten darüber :icon_confusednew:

13

Dienstag, 13. November 2018, 10:49

Hallo Michael,

so steht es im ersten Betrag....

...Gleich nach der Keimung - die ausser bei borneensis ratz fatz von statten ging, wurden sie auch mit 1ml/l Wuxal gedüngt und zwar bei jedem gießen....


Bei Dir 1500µS von welchem Dünger? Oder wechelt das?

Sonja, welche Zusammensetzung hat der Wuxal-Dünger bzw welche Bezeichnung trägt der von Dir verwendete?

Happy fertilizing, Bernhard.

14

Dienstag, 13. November 2018, 11:21

Ups, sorry, Alzheimer lässt grüßen...
Ich dünge mit Hakaphos blau 15+10+15+2 und Meyers Orchideendünger 20+5+10+Spuris+Bioregulatoren (was das auch immer sein mag). Welchen ich nehme hängt von Lust und Laune ab, es gibt jedenfalls ein mal die Woche 1500µS +- und einmal nach Bedarf Leitungswasser (230 µS) dazwischen.
Michael

15

Mittwoch, 14. November 2018, 19:55

Ich verwende WUXAL Super - ich hoffe man kann die Zusammensetzung auf dem Bild erkennen ;)
»hsonja« hat folgendes Bild angehängt:
  • form wuxal.jpg

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