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Mittwoch, 10. April 2013, 13:46

Kultivierung

Hallo liebe Community,
da ich neugieriger Anfänger bin, was die Aufzucht von Amorphophallusarten angeht, hätte ich da einige Fragen und hoffe, dass ihr mir weiter helfen könnt.

Wir ziehen demnächst in ein neues Haus mit einem relativ großen Garten. In meiner "Gartenvision" habe ich die Vorstellung von einer Oase zum Relaxen und es sollten natürlich exotische Pflanzen, wie die Amorph.Arten, nicht fehlen.
Allerdings las ich des öfteren über die Notwendigkeit die Knolle in trockene Erde zu stellen und zu versuchen keine Feuchtigkeit heran kommen zu lassen ,jedenfalls dann nicht, wenn sie blüht.
Ich möchte aus ästhetischen Gründen die Knolle im meinem Garten nicht in einen Kübel stellen, sondern lieber an Ort und Stelle einpflanzen. Ginge das?
Und müsste ich, auch wenn ich in einem Weinbaugebiet wohne, die Knolle fürs Überwintern ausgraben?
Außerdem würde mich interessieren, ob man, falls sich eine Blüte entwickelt, die Blütenbildung verzögern könnte, damit sie nicht Mitte März, sondern vielleicht erst Mitte Mai blüht?

Fragen über Fragen, aber ich bin im Moment regelrecht besessen.... :icon_seb_zunge:

Gruß Steffen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Palmendieb« (10. April 2013, 16:44)


Stinkmorchel

Fortgeschrittener

Beiträge: 293

Wohnort: Bochum

Hobbys: Amorphophallus, Sukkulenten, Aasblumen

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2

Mittwoch, 10. April 2013, 18:48

Amorphophallus ist natürlich nicht gleich Amorphophallus. Robuste Arten wie A.konjac oder A.yunnanense können bei nicht zu großer Feuchtigkeit durchaus einen milden Winter überstehen. Es empfiehlt sich aber, die Knollen einfach im Herbst auszugraben und trocken z.B. im Keller zu lagern, das ist ja nicht viel Arbeit. Ab etwa April kannst du die Knollen dann aber ins Freiland setzten, dort wachsen sie super. Eine Blütenbildung kann man durch eine sehr kühle Überwinterung verzögern.
Eine sehr Empfehlenswerte Pflanze fürs ganzjährige Auspflanzen (wenn auch keine Amorphophallus) ist die Dracunculus vulgaris oder verschiedene Arisaema- Arten.

3

Mittwoch, 10. April 2013, 22:46

Danke für deine schnelle Antwort.

Kann man die Knolle eventuell auch im Kühlschrank überwintern lassen, oder zumindest die Blüte im Kühlschrank hinaus zögern?

Wenn die Pflanzen, egal ob Blatt oder Blüte, im Graten in Erde stehen (also nicht in Kübeln) kann es da Probleme mit Nässe geben, falls es regnen sollte?

Shreck

Administrator

Beiträge: 969

Wohnort: Klettwitz

Hobbys: Amorphophallus, Feuerwehr, Terraristik

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4

Mittwoch, 10. April 2013, 23:15

Hallo,

ich rede jetzt mal nur von Amorphophallus. Mit anderen Gattungen habe ich keine Erfahrung.

Die Knollen müssen trocken und frostfrei überwintert werden. Wenn die im Garten eingegraben sind, dann muss die Knolle nach dem einziehen des Blattes im Herbst ausgegraben werden. Die Knolle dann einfach ohne Substrat im Keller lagern.

Ich würde sie aber nicht direkt in den Boden graben, da dort Nematoden sein können,die die Knolle zerstören. Und auch andere Schädlinge können die Knolle zerstören. Und wenn der Gartenboden nicht durchlässig genug ist,kann auch die beste konjac faulen.

Ich würde zu einer Kübelkultur raten. die ist ganz einfach risikofreier.

Wenn eine A.konjac blüht, kann man die Knolle ohne Substrat in einen Übertopf oder ähnliches stellen. In diesem Beitrag kann man es sehr gut sehen :

Wie gehts Euren Konjacs?!?

Die Blüte fällt nach 1-2 Wochen von der Knolle ab und dann treibt ein Blatt hinterher. Dann muss man sie erst eintopfen.
Wenn man sie aus ästhetischen Gründen im Topf blühen haben will,dann sollte die Erde trocken sein.

Eine blühende konjac in Substrat+Regen ist keine ideale Kombination. Whärend des Blühens ist die Knolle anfälliger.

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