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  • »Konjacstämmchen« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 22. November 2012, 21:31

Anzucht Amorphophallus und Co.

Hi an alle!

Heute beginnt meine Dokumentation über die Anzucht und Weiterkultur meiner neu erworbenen Pflänchen (besser gesagt Samen)

Bestellt habe ich folgende Arten:

Amorphophallus henryi
Arisaema flavum
Arisaema taiwanense
Arum maculatum
Arum (In der Rechnung steht Arisaema) pictum ssp. sagittifolium
Dracunculus canariensis
Helicodiceros muscivorus
Sauromatum giganteum
Sauromatum venosum Indian Giant
eine Amorphophallus tenuistylis Knolle (ca. 1 cm) hat bereits ausgetrieben und zeigt schon das noch zusammengefaltete Blatt
und dazu kam noch eine Gratispackung Isoplexis canariensis

Ich habe die Samen sofort nach Erhalt in lauwarmen Wasser ca 24 Stunden eingeweicht (13.11.2012)
Danach habe ich sie in eine Mischung aus Kokosfasersubstrat und Vermiculite (soll gut für Jungpflanzen sein) gesteckt (14.11.2012) und nun stehen sie in einem Inkubator zum "schlüpfen"

Bis jetzt hat sich noch nichts getan, ist aber auch erst ca. 10 Tage her

Werde mich aber sofort melden, wenn etwas "geschlüpft" ist (Hoffentlich :D )

Anbei die Bilder der Samen bzw. der Knolle und des Inkubators, welcher mit einer kleinen Aquarienheizung beheizt wird
Die Bilder könnten etwas unscharf (Handybilder) und durcheinander sein, habs nicht anders hingekriegt :motz:
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Shreck

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2

Donnerstag, 22. November 2012, 22:00

Super idee mit deinem Bericht.

Die tenuistylis sieht ein bisschen mitgenommen aus. Aber so groß wie der Trieb ist, wächst die noch schön an.

MfG
Stephan

3

Freitag, 23. November 2012, 16:56

A.maculatum wird aber vllt. erst nach einer Kälteperiode keimen.

Mr. Titanum

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4

Freitag, 23. November 2012, 17:34

Hallo Konjacstämmchen,

die "Inkubatormethode" zur Keimung der meisten von Dir genannten Arten ist evtl zum Scheitern verurteilt, da die Arten die Keimung bei 20°C und mehr gar nicht mögen, sondern vielleicht schlicht faulen werden.
Hier die optimalen Temperaturbereiche für die einzelnen Arten:
Arisaema flavum (10°C - 20°C)
Arisaema taiwanense (10°C - 20°C)
Arum maculatum (mehrmonatige Stratifizierung unerlässlich, danach 10°C - 20°C)
Arum pictum ssp. sagittifolium (15°C - 20°C)
Dracunculus canariensis (15°C - 20°C)
Helicodiceros muscivorus (15°C - 20°C)

Es werden bei höheren Temperaturen sicher ein paar Samen trotz des Brutkastens keimen, aber eine große Erfolgsquote wird das nicht werden.
Ob die Sämlingspflanzen sich bei der gespannten und warmen Luft im Brutkasten wohl fühlen, ist auch fraglich; die Keimlinge sollten sicher bald luftiger und kühler stehen.

Happy germinating, Bernhard.

  • »Konjacstämmchen« ist der Autor dieses Themas

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5

Freitag, 23. November 2012, 17:45

Hi,

die tenuistylis hat sich wieder gut erholt und das Blatt wächst Tag für Tag, zwar nicht so schnell wie zB. bei den Konjacs aber immerhin noch recht schnell.
Das mit A maculatum habe ich mir schon gedacht, aber ich versuchs einfach mal so (war ja auch "nur" ne Gratispackung)
Sicher bescheid weiß ich allerdings noch nicht über A pictum sagittifolium. Weiß einer von euch, ob die eine Kälteperiode brauchen oder nicht?

Der Brutkasten ist auch nicht voll aufgedreht, im inneren herrschen ca. 21° (hab den ja nur, dass die Temperatur ungefähr gleich bleibt) Mein Zimmer hätte an dieser Stelle nämlich sonst Tags ca. 20° und nachts nur ca. 14°. War mir nicht ganz sicher ob die schwankende Temperaturen mögen, aber anscheinend ist ja eine Nachtabsenkung gar nicht mal so schlecht. Werde sie also wieder rausnehmen da ich den Platz dann auch gleich für mein Anzuchtterrarium nutzen kann!

Übrigens (habe ich gerade entdeckt :-D ) wachsen schon 4-5 (je nachdem ob man nur ne Wurzel auch als Pflanze sieht) Indian Giants (im moment eher Indian "minis", aber die werden hoffentlich schon)
Sie kommen morgen in ein Terrarium mit UV-Lampe, wo ich die Feuchtigkeit und Temperatur gut steuern kann und sie so einigermaßen gute Voraussetztungen für gutes Wachstum haben.

Bilder kommen morgen (versprochen!)

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6

Samstag, 24. November 2012, 13:42

Hallo,

heute gibt es die neuen Bilder der tenuistylis, sie ist jetzt ab Topfoberkante bis zur Blattspitze ca. 4,5 cm groß und hat sich anscheinend gut eingewurzelt.
Auf dem Foto mit den gekeimten Indian Giants sieht man leider nur 3 Pflanzen, da bei den anderen zweien bis jetzt nur die Wurzel zu sehen ist, oder besser gesagt jetzt nicht mehr(hat sich wohl verirrt, habe einfach etwas Erde darauf getan, dass sie nicht eintrocknet)

Ich möchte mich an dieser Stelle auch noch einmal für die vielen Hilfen bedanken was die Keimtemperaturen angeht. Die A. maculatum steht jetzt auf der Terrasse ganz in der Ecke, dass der (vielleicht) bald kommende Frost nicht ganz so hart zuschlägt.
Was die anderen Arten betrifft habe ich jetzt ein Terrarium mit einer 13 Watt UV Energiesparlampe aus der Terraristik ausgestattet und diese in die Ecke des Terrarium gestellt (die A. henryi, H. muscivorus, D. canariensis und die A. pictum ssp. sagittifolium). Die Indian Ginats stehen direkt unter der Lampe, wo eine Temperatur von ca. 19 °C, gemessen ca. 1cm unter der Erde, herrscht. Ich denke mal, dass das so ungefähr hinkommt. Umgebungstemperatur im Terrarium ist ca. 20°C. Die anderen Arten habe ich auf das Terrarium gestellt, also Zimmertemperatur ca. 18°C in der Erde (sollte ja reichen)- Von der Lampe durch das Glas kommt so gut wie keine Wärme, also keine Überhitzung von unten.


LG, Manuel (werde mich natürlich wieder bei neuigkeiten Melden! :-D )
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7

Mittwoch, 28. November 2012, 17:34

Hi,

heute gibt es wieder eine gute Nachricht,----aber auch eine schlechte :icon_frown:

Doch zuerst die gute!
Endlich ist der erste Samen der Sauromatum giganteum aufgegangen (Bild mit dem kleinen weißen etwas). Der Keim ist aber deutlich kleiner als der der Giants und etwas farblos ist er auch (stand aber auch auf dem Terrarium, also fast ohne Licht). Hoffe, dass sich bald auch die nächsten zeigen, so wie bei den Giants, wo sich fast jeden Tag einer neuer Keim blicken lässt (Das Bild mit den vielen Grünen Bögen).
Jetzt zur schlechten Nachricht. Ich spreche dabei nur von dem EINEN Keim gleich unter dem Temperaturfühler!
Ich wollt "nur"! schauen, ob sich der "Bogen" schon aus der Erde ziehen lässt (war eigentlich schon ziemlich lang, und so lang kann das Keimblatt ja nun auch nicht sein) ...
Na ja, jedenfalls habe ich nur ein bisschen daran gezogen und jetzt ist das Keimblatt ca. 1,5 cm über der Basis abgerissen. :icon_twistedevil1: Ich bin so sauer auf mich selbst! :icon_explode: .
Aber ich hoffe, dass er vielleicht trotz meiner groben und radikalen "Verkürzung" doch noch was wird und bald ein ganzes, richtiges Blatt ausbilden wird.

Und was habe ich aus der ganzen Sache gelernt: Gekeimte Samen IMMER in RUHE LASSEN und NICHT daran ANZIEHEN!
Werd´s mir für die anderen Keimlinge merken :icon_winkgrin:

Gruß, Manuel
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Shreck

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8

Mittwoch, 28. November 2012, 18:24

Eieiei,sowas macht man auch nicht. :-D

Ich lege Samen immer in feuchtes Zewa oder Papiertaschentuch und sobald die Samen gekeimt haben und anfangen zu wachsen, kommt jeder Samen einzeln in den Endtopf. So erspart man sich später solche Probleme.

MfG
Stephan

9

Donnerstag, 29. November 2012, 19:44

ich bin total begeistert! leider klingt das so kompliziert, dass ich mir das aus platztechnischen gründen und auch zwecks fehlenem verständnis meiner mitbewohner nicht antun kann. ich bin schon froh, dass sie sich diesen sommer nicht auf meine bäumchen gesetzt haben... :icon_neutral:
gibt es außer der konjac noch sorten, die gut zu handhaben sind wenn man nur im zimmer/ev. wintergarten die anfangszeit hat und dann den topf in einen innenhof in sonne und regen stellt? ich hab auf ebay mal eine winzige knolle ersteigert die schon komisch aussah bevor ich sie eingepflanzt habe und dann pilzkulturen wilde parties feierten und das ding gleich schimmelte... :icon_nosmile:

lg melanie

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10

Donnerstag, 29. November 2012, 21:21

Hallo Schnädderle,

außer den konjacs gibt es noch einige gut und einfach zu kultivierende Arten (soweit ich das als Anfänger im 2. Konjacjahr weiß). Wenn es nicht unbedingt Amorphophallus sein muss, wäre Sauromatum venosum eine gute Idee. Sie bleibt relativ klein, bildet mehrere fingerförmige Blätter und blüht schon im frühen Alter (meine hat im Oktober das 3. Wachstumsjahr beendet und blühte bereits letztes Frühjahr, also schon nach 2 Jahren nach Bildung der Knolle). Wenn es allerdings problematische Mitbewohner gibt, kann die Blüte etwas kompliziert werden, da sie, wenn sie zu warm steht, sehr, sehr, sehr müffeln kann!
Was auch noch eine echte Alternative (auch gut fürs Fensterbrett geeignet) wäre, sind diverse Arisaema Arten, die nur bis knapp einen halben Meter hoch werden (manche auch viel kleiner) und Blatt und Blüte gleichzeitig ausbilden. Diese stinken auch nicht ganz so arg. Manche sollen sogar nach Zitrone riechen (hab ich mal gehört oder gelesen :D )
Am besten einfach mal im Internet schauen, da gibt es auch noch ganz viele andere Amorphophallus-Arten und auch sonst noch ganz spannende Aronstabgewächse (zb. Dracunculus).
Ob dann Anzucht oder Brutknollen kommt erstens auf die Art an (ob sie überhaupt Brutknollen bildet) und zweitens auf dich. Ich zb. finde es immer wieder sehr spannend, wenn man eine Pflanze von der ersten Sekunde ihres Lebens bis zur adulten Pflanze selbst beobachten kann.
Vielleicht schreibt ja auch nochmal ein Mitglied, dass sich besser damit auskennt und evtl. mehr Informationen geben kann.


Gruß, Manuel

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11

Dienstag, 4. Dezember 2012, 17:10

Hi,

wieder mal gibt es gute Neuigkeiten aus meiner Zucht.

Jetzt sind in massen die Arisaema flavum aufgelaufen. 17 Stück an der Zahl in einem Zeitraum von ungefähr 21 Stunden. Ich hätte nie gedacht, dass das so schnell geht.
Allgemein läuft die Zucht auf Hochtouren, bin total begeistert! Auch die Sauromatum venosum Indian Giants haben jetzt fast alle ihr Keimblatt vollständig ausgebildet und die Sauromatum giganteums wachsen auch ziemlich gut, allerdings nicht so gut wie die Giants.
Bei den anderen Arten tut sich noch nichts, das Substrat war aber in den letzten Tagen ziemlich trocken, hab jetzt gegossen und vielleicht macht es ja die ein oder andere Art den Arisaema flavum nach und keimt auch so massenhaft in nächster Zeit. :-D
Aber ich hätte noch eine Frage: Ab wann kann eigentlich pikiert werden? Die Indian Giants haben nämlich die Aussaatschüssel schon gut durchwurzelt und ich möchte die Wurzeln auch nur ungern abbrechen, wenn sie ineinander verheddert sind.
Der Amorphophallus tenuistylis geht es übrigens auch sehr sehr gut und entfaltet gerade ihr erstes Blatt. Ich werde Bilder machen, wenn es voll entfaltet ist.

Mit den allerbesten Grüßen

Manuel
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Stinkmorchel

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12

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 20:33

Normalerweise pikiert man, wenn die ersten richtigen Blätter (also das erste Blatt oder Blattpaar nach den Keimblatt) da sind.

Mr. Titanum

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13

Sonntag, 9. Dezember 2012, 11:50

Hallo Manuel,

ich würde die Sämlinge einfach bis zur ersten Ruhezeit ungestört im Aussaatgefäß durchkultivieren.....

Happy growing, Bernhard.

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14

Sonntag, 9. Dezember 2012, 13:32

Hi,

kann ich die Sämliche wirklich so eng zusammen stehen lassen. Oder bekommen die in der ersten Wachstumsphase keine zweiten, richtigen Blätter?
Ich hätte sie im Frühjahr pikiert und dann nach draußen gestellt.

Gruß,
Manuel

Mr. Titanum

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15

Sonntag, 9. Dezember 2012, 13:53

Hallo Manuel,
die bekommen schon bald Folge- bzw die ersten richtigen Blätter nach den Keimblättern, aber ich würde sie nicht so früh pikieren, sondern sie ungestört wachsen lassen, solange sie noch genug Platz in dem Aussaatgefäß haben.....
Happy, growing, Bernhard.

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16

Sonntag, 9. Dezember 2012, 14:06

OK, werde das mal so machen.

Aber da ich als Substrat nur Kokosfasern mit Vermiculite genommen habe, sollte ich da nicht schön langsam mit dem Düngen anfangen?
Oder wann düngt man allgemein das erste Mal bei Aronstabgewächsen?
Wie viel Dünger (Konzentration) sollte ich beim ersten Mal nehmen, die "normale" Dosis laut Anleitung oder weniger?

17

Dienstag, 11. Dezember 2012, 00:11

Hallo in die Runde,

man sagt, dass Sämlinge von dem nährstoffarmen Aussaatsubstrat ab einer bestimmten Größe (Wurzelausbildung) in gute Erde pikiert werden sollten. Tut man es nicht, kommt es zu einer Mangelversorgung mit allen negativen Folgen.
Also muss man beim Beibehalt des nährstofffreien/-armen Subastrat vorgehen wie bei einer Hydrokultur.
Was meint Ihr?

Grüne Grüße Uwe

Mr. Titanum

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18

Dienstag, 11. Dezember 2012, 08:47

Hallo Mauel,

das sieht Uwe aka Bert natürlich richtig......
Bei Weiterkultur in dem (nährstofffreien Substrat) muß natürlich bald gedüngt werden, da die Sämlinge nach Verbrauch der Nährstoffe aus dem Samen bei dem weiteren Wachstum ohne Nachdünguing in den Magelbereich kommen.

Du kannst Dich auch hieran orientieren:
Bewässerungsdüngung

Happy feeding, Bernhard.

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19

Mittwoch, 12. Dezember 2012, 14:46

Hallo,

also einfach ganz normal düngen, wie wenn man adulte Pflanzen düngt, oder muss die Konzentration geringer sein?
Ich möchte aber nochmal aufs pikieren zurückkommen. Wenn die Pflänzchen bald ihre zweiten Blätter bekommen, wird es schon ziemlich eng, da die Samen, welche keimten, alle auf einem Haufen sind.
Deswegen wollte ich nochmal fragen, bevor ich dünge, ob es schädlich für die kleinen Pflanzen ist, wenn ich in nächster Zeit schon pikiere (ca. zwischen Weihnachten und Neujahr)

Gruß
Manuel

Mr. Titanum

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20

Mittwoch, 12. Dezember 2012, 15:42

Hallo Manuel,

wenn Du die Wurzeln nicht beschädigst, kannst Du das ruhig machen......
um zu beurteilen, ob es zu eng in der Schale ist, müßte man noch wissen, wie tief sie ist; das kann man auf den Bildern nicht gut erkennen; die Schälchen scheinen aber recht flanch zu sein, so daß Du mit dem Pikieren sicher nicht total falsch liegst....

Happy pricking out, Bernhard.

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