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1

Donnerstag, 24. März 2016, 19:43

Grobe Einteilung möglich?

Hallo zusammen,

für mich als Anfänger ist die riesige Auswahl an Amorphophallus nur schwer einzuordnen.

Titanum, decus-silvae, gigas sind wohl die schwierigen und auch sehr großen Arten. Bei diesen sollten die Knollen im Substrat großen werden, und dieses nur sehr gering feucht gehalten werden. Ich hoffe, das ist soweit richtig. Tropische Bedingungen sind wohl ideal, doch e geht wohl auch anderst.

Konjac und Bulbifer sind wohl die typischen Anfänger Arten...doch welche sind darüber hinaus noch zu empfehlen?

Interessante Links oder Hinweise zu lesenswert Themen sind sehr gerne gesehen. Auch Erfahrungsberichte.

Viele Grüße, Ralf

100gButter

Schüler

Beiträge: 95

Wohnort: Weida

Hobbys: Angeln, Bryophyten, Geophyten, Goldwaschen

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2

Freitag, 25. März 2016, 14:51

Hallo,

eine weitere Anfängerart ist A. albus.
Sie kann, ähnlich wie Konjac, einfach draussen in einem Topf mit normaler Blumenerde gehalten werden. Sie scheint aber gegen direkte Sonneneinstrahlung etwas empfindlichzu sein, deshalb lieber etwas schattiger stellen.
Brutknollen werden massenhaft gebildet, jedoch schein sie etwas blühfaul zu sein.

Kennst du schon die Amorphophallus soil/dormancy list ?
Amorphophallus soil/dormancy list / Substrat / Lagerungsbedingungen / Ruhezeit

Beste Grüße
Hans

Mr. Titanum

Administrator

Beiträge: 1 844

Wohnort: Uetze

Hobbys: Amorphophallus und andere Geophyten

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3

Freitag, 25. März 2016, 17:45

Hallo Hans,

danke - so soll ein Forum funktionieren... :icon_thumbs1:

Hallo Ralf,

ich würde titanum und gigas mittlerweile nicht mehr als schwierig einstufen - aber bis zu diese Einschätzung habe ich auch einige Zeit gebraucht bzw., deutlicher formuliert, einige Exemplare dieser Arten umgebracht - Lehrgeld halt..... :icon_sad:
Zitat von Ralf Mößle:
"Bei diesen sollten die Knollen im Substrat großen werden, und dieses nur sehr gering feucht gehalten werden."

Das sollte man noch insofern präzisieren, das die Knollen der tropischen indonesischen Arten während der Ruhezeit im Substrat bleiben sollten und dann MÄSSIG feucht gehalten werden sollten; während der Wachstumszeit natürlich NICHT mäßig feucht, sondern normal gießen und düngen......
Details dazu auch in dem zweiten Tabellenblatt von der Liste auf die Hans hinweist.....

Details auch hier (post #4):
Welche Erde? Knolle in der Erde lassen? Herkunft?

Neben den genannten sind sicher auch thaiensis, ochroleucus und verticillatus (die beiden letzten +/- immergrün) gute Anfängerarten, die einfach zu kultivieren sind.
Ich würde auch noch atroviridis, operculatus und fuscus dazu zählen...

Happy growing, Bernhard.

4

Freitag, 25. März 2016, 20:34

Hallo und Danke für eure Antworten. Die Liste kannte ich noch nicht, und auch die angesprochenen Themen sind sehr interessant zu lesen gewesen.

Reines Spaghnum als Substrat, hätte nicht gedacht, das das funktioniert. Doch irgendwie auch schwer vorstellbar, das das Substrat in tropischen Gegenden meist ziemlich trocken ist. Die hohe Anfälligkeit von den Knollen gegenüber verfaulen jedoch legt nahe, das dem so sein muss. Oder zumindest sehr luftig und locker. Ich habe vor kurzem eine titanum bekommen, und diese in einen lockeren Mix aus Blumenerde, Torf, Perlite, Blähton und Aquariensand 1-3 mm getopft. Düngen tu ich mit Teichwasser, in aktuell sehr geringen Mengen.

Meine Konjacs habe ich alle wie meine Sauromatum in reiner Blumenerde. Das nächste Mal werde ich jedoch etwas lockeres anmischen. Und irgendwann kommen mit Sicherheit noch ein paar andere dazu. Aktuell wohl erst noch ein paar einfachere Arten, doch irgendwann noch mehr Riesen. Die ziehen mich halt immer in ihren Bann...egal, bei welchen Arten.

Viele Grüße, Ralf

Shreck

Administrator

Beiträge: 971

Wohnort: Klettwitz

Hobbys: Amorphophallus, Feuerwehr, Terraristik

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5

Samstag, 26. März 2016, 16:40

Hallo,

ich würde grob sagen,dass so ziemlich alle Arten,die man trocken überwintern soll, für Anfänger geeignet sind, obwohl da auch anspruchsvolle Arten dabei sind. Speziell bei den afrikanischen Arten gibt es welche,die sehr schwer zu pflegen sind.

A. Aphyllus zum Beispiel ist eine Art die schwer zu pflegen ist,da sie es schön heiss und sonnig mag. Wenn man davon Samen bekommt,werden diese sicherlich wachsen,aber man bekommt in unseren Gefilden keine blühfähigen Knollen hin. Auch Arten aus Madagaskar sollen zickig sein.

Übersetzen:

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