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olvi2004

Intermediate

  • "olvi2004" started this thread

Posts: 232

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1

Tuesday, November 13th 2018, 4:48pm

Genetische Selektion-> 25 kg schwere Saromatum venosum “Indian Giant” Knolle?

Berichte über Riesengemüse Meisterschaften faszinieren mich immer wieder. Samen von Rekordgemüsen, zum Beispiel Kürbis, Tomaten… werden noch vor Ort zu hohen Preisen versteigert. Man meint, in der nächsten Saison damit noch größeres Gemüse zu erhalten.

Wie sieht es bei Arten wie Sauromatum, Arisema, Typhonium… aus? Könnte man dieselbe Methode anwenden um noch größere Knollen zu bekommen? Ich habe es nicht versucht da es meiner Meinung nach, 3…5 Jahre von Samen bis zur Blüte dauert. Genetische Selektion, wäre das möglich?

Gruß Olvi

Mr. Titanum

Administrator

Posts: 2,485

Location: Uetze

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2

Tuesday, November 13th 2018, 5:29pm

Hallo Olvi,

so wie ich es von Plant Delights Nursery verstanden habe, war Indian Giant kein Klon, sondern ein besonderer Stamm, eine Population, die besonders große Blätter und Knollen machte.
Wenn dieser Stamm nicht extrem ingezüchtet war, kann man erwarten, dass eine genetische Variabilität, auch was die Knollengröße angeht, vorhanden ist oder war.

Ich weiß, dass PDN Kreuzungen mit der Normalform gemacht hat und dass die Nachkommen intermediär mit einer großen Variabilität, was die Zeichnung der Blätter angeht, waren.

"Bernhard:
Thanks for posting the results of your study of Sauromatum venosum. Since we introduced S. ‘Indian Giant’ we have grown out several hundred crosses between S. ‘Indian Giant’ and typical S. venosum. The resulting plants are intermediate between both parents with an amazing amount of variability including some plants with no spots on the petiole, and others with an abundance of spots. Also, there is quite a bit of difference with leaf size and leaf ruffling.
Tony Avent
Plant Delights Nursery"

Wie es bei den Knollen aussah, weiß ich nicht, aber ich werde über die aroid-L einmal nach fragen.

Ob Samen großer Einzelexemplare auch immer größere Pflanzen/Knollen ergeben, hängt sicher von der Variabilität der Eltern ab und ob die Art Fremd- oder Selbstbefruchter ist. Bei Fremdbefruchtern kommen bei den F1-Pflanzen sicher nicht nur große Pflanzen herraus, wenn ein Elter klein(wüchsig) war oder kleinere Knollen macht; was dann in der F2 herausspaltet, müsste man überprüfen.
Wenn man zwei Eltern, die große Knollen / Früchte machen miteinander kreuzt und die Eltern noch variabel und genetisch verschieden sind, kann man evtl immer größere Pflanzen / Knollen /Früchte erreichen; zumindest bis zu einer gewissen Maximalgröße.

Aber, wie es mit der Variabilität bei Indian Giant aussieht, weiß ich nicht; wenn die gering ist, glaube ich nicht, dass man die Größe noch sehr steigern kann.
Unter meinen Bedingungen scheint 10 kg die Maximalgrenze zu sein, obwohl ich durch Düngung und Verhinderung von Brutknollen noch versuchen werde, über die 10 kg zu kommen.

Happy growing, Bernhard.

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