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  • "Puzzle-Peter" started this thread

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1

Friday, March 13th 2009, 6:53pm

Blüten konservieren?

Hallo zusammen,

habt Ihr schon mal probiert, Blüten Eurer Schätze zu konservieren? In meinem Wohnzimmer hat eben eine Konjak angefangen herumzustinken und wurde von meinem Besuch erst gar nicht für eine Blüte, sondern für eine "Skulptur" gehalten. Das brachte mich auf die Idee, dass es nett wäre, die Blüte dauerhaft (und hoffentlich geruchlos) zu konservieren.

Wie macht man das bei diesen riesigen Dingern? Rosen würde ich kopfüber aufhängen, aber ob das hier auch klappt?

Es gibt zu diesem Zweck auch spezielle Salze, die den Blüten das Wasser entziehen, aber da braucht man ja ein ganzes Fass voll...

Irgendwelche Ideen?

Danke und Grüße,
Peter

2

Tuesday, September 1st 2009, 10:05am

Re: Blüten konservieren?

Wie wäre es mit Plastination?

Falls Gunther von Hagens ein guter Freund von dir wäre :D

Warum hat so etwas noch niemand mit Pflanzen gemacht??? Dann wären sie ewig haltbar.

  • "Puzzle-Peter" started this thread

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3

Tuesday, September 1st 2009, 6:31pm

Re: Blüten konservieren?

Geht das überhaupt mit pflanzlichem Material? Ich habe zwar die erste Ausstellung in Heidelberg gesehen, kenne aber das Verfahren nicht wirklich...

Inzwischen habe ich den Tipp bekommen, statt des teuren Spezialsalzes feinkörniges Katzenstreu zu nehmen. Das probiere ich nächstes Jahr mal aus. Kopfüber hängen hat nämlich nicht funktioniert. Das Ergebnis war zwar trocken, aber nicht mehr ansehnlich.

4

Friday, September 11th 2009, 8:41pm

Re: Blüten konservieren?

Hallo,

ich habe mal vor einiger zeit in einen Museum gelesen, wie die alten Ägypter ihre Blüten konservierten (allerdings wohl keine Amorphophallus). Ich kann mir aber vorsstellen, dass es auch bei Amorphophallus gehen dürfte. (mehr dazu noch mal unten)
Es ist zwar etwas aufwändig, aber müsste machbar sein.

Ich habe es auch noch nie probiert.

So nun zur Technik:

Was man braucht:

- feinen, trockenen Sand
- eine kiste Kiste, welche nicht luftdicht ist (sollte aber keinen Sand nach unten durchlassen)
- einen warmen, trockenen Raum (im Sommer eventuell auch draußen)

Was man macht:

Du füllst etwas Sand in die Kiste, so dass du eine schöne Schicht hast ( wohl ca mind. 5cm dick).
Dann legst du auf diese Schicht die Blüte. Dann beginnst du mit den restlichen Sand die Blüte langsam schichtweise vorsichtig abzudecken und auch die zugänglichen Hohlräume müssen gefüllt werden also die Blüte muss auch "gefüllt" werden.
Das machst du so lange bis die Blüte vollständig bedeckt ist.
Nun trocknest du das Ganze so lange, bis die Blüte vollständig trocken ist. Es darf nichts feucht werden, da sich sonst schimmel bildet.
Die Farben bleiben bei dieser Technik sehr gut erhalten und die Form ist ebenfalls nahezu so wie vorher, da die Blüte sich im Sand eingebettet beim Trocknen ja nicht verformen konnte.

Jetzt nochmal zu den eventuellen Problemen:

Die Ägypter hatten meines Wissens nur feine, also dünnblättrige Blüten so konserviert.
Amorphophallus- Blüten sind ja sehr fleischig und der Blütenstiel wie auch der Spadix sind oft sehr dick und recht porös, fast schon hohl. Aufgrudn der Dicke werden diese Blütenteile nur schwer und sehr langsam vollständig trocknen und könnten daher von innen verschimmeln, weil da noch zu viel Feuchtigkeit ist. Man müsste dann die Temperatur so erhöhen und die Luftfeuchtigkeit so gering wie möglich halten, dass selbst diese Blütenteile schnell trocknen. Das muss allerdings auf die Blütenfarbe gehen. (denn zu diesen prozess nutzten die Ägypter eine ganz spezielle Temperatur. Wird sie unter- oder überschritten, dann ist das Präperat nachher nicht so perfekt)
Aufgrundessen, dass sie so porös und fast hohl sind ist es zudem möglich, dass sich diese Blüteteile unter den Druck des Sandes beim Trocknen verformen, da sie zusammenfallen.

Ein Versuch ist es eventuell trotzdem wert.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan

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